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Browsergames vs. Clientgames

Alleine an den Zahlen gemessen, haben die Browsergames den Clientgames längst den Rang abgelaufen. So gelten clientbasierte Online-Rollenspiele bereits bei Spielerzahlen im sechsstelligen Bereich als Erfolg, während etliche Browsergames auf mehrere hundert Millionen Spieler verweisen können. Die besten Browsergames findet man z.B. auf www.online-spiele.me! Dieses Kriterium darf jedoch nicht als endgültige Aussage über die Qualität dieser beiden Spieletypen verstanden werden. Der deutlich höhere Zulauf bei Browsergames liegt in erster Linie natürlich am kostenlosen Zugang, der ein ganz unverbindliches Anspielen möglich macht. Dasselbe gilt auch für die Technik dahinter, denn während Clientgames relativ zeitaufwendig installiert werden müssen, erfordern Browsergames nicht mehr als eine kurze Anmeldung. Die Vorteile von Browsergames sind damit klar definiert, dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch Clientgames ihre Stärken haben.

Eine einfache Rechnung: mehr Aufwand, mehr Ertrag
Browsergames können theoretisch sogar von ambitionierten Programmieren ganz alleine zuhause entwickelt werden. Das klingt äußerst positiv und ist ein weiterer wesentlicher Unterschied zu Clientgames, die beinahe ausschließlich aus der Feder spezialisierter Firmen stammen. Dieses Merkmal zeigt sich sowohl bei der Qualität als auch bei der Quantität der Spiele. Einfach ausgedrückt, ist die Welt der Browsergames eine kaum überschaubare Masse an Spieletiteln, von denen viele nicht ansatzweise mit Clientgames vergleichbar sind. Clientgames dagegen erscheinen erst nach mehrjähriger Entwicklungsarbeit und stets unter den Augen der Fachpresse, was den Spielern eine Vielfalt an unabhängigen, aber professionellen Meinungen zugänglich macht.
Es ist somit kaum möglich, auf die Schnelle einen klaren Sieger im Duell Browsergames vs. Clientgames auszumachen; beide Spieletypen haben ihre Stärken, aber auch ihre Schwächen, genau wie die jeweiligen Spiele selbst, sodass es letztendlich am Spieler selbst liegt, welche Variante es bevorzugt – echte Highlights gibt es schließlich auf beiden Seiten des Gaming-Universums.

Die Onlinegame Community

Die Masse der Spieler, die Games auf dem PC statt bspw. auf einer Konsole spielen ist seit den 90-er Jahren durch die Weiterentwicklung des WWW stark angestiegen. Vor allem junge Spieler (unter 20-Jährige) haben eine sehr hohe Affinität zum Medium Internet; besonders kostenlosen Browsergames. Doch auch ältere Zielgruppen fühlen sich von den komplexeren, so genannten Serious Games angezogen. Beliebt sind besonders Online Spiele in denen man mit Anderen in Echtzeit zusammen oder gegeneinander spielen kann, sogenannte MMOG (Massively Multiplayer Online Game, zu deutsch Massen-Mehrspieler-Online-Spiele) wie z.B. das Game „World of Warcraft“. Häufig bieten diese Spiele nur eingeschränkte Funktionen, um die gemeinsamen Instanzen und Raids zu planen. Oder man möchte dies nicht je Spiel auf einer unterschiedlichen Seite erledigen. Genau hier setzt die  Onlinegame Community an. Dort wird dem Gamer eine Plattform geboten, auf der er sich mit seinen Mitspielern und Freunden austauschen kann.

Die Möglichkeiten reichen von einfachen Nachrichten über Portale, Blogs, Wikis zu Foren. Auch eine Spiele-Topliste gehört dazu, die man durch seine Stimme beeinflussen kann. Mitmachen kann jeder kostenlos. Zu finden gibt es dann sowohl Casualgames (Spiele für Gelegenheitsspieler) als auch Hardcore Games (Spiele für eingefleischte Spieler) und das in den verschiedensten Genres wie z.B. Action, Aventure, Fantasy, Racing, Sci-Fi, interaktive Sportspiele, Strategiespiel, Simulationen, RPG (Role Player Games), Denk-und Geschicklichkeitsspiele, Funny Games oder Puzzle. Auch das Werben neuer Mitglieder ist hierüber möglich. Jeder hat die Möglichkeit Spiele und Allianzen einzutragen und so auch in Kontakt mit potentiellen neuen Mitspielern zu kommen. Durch die Möglichkeit seine Charaktere einzutragen findet man evtl. sogar alte Spielkollegen wieder, die nur den Namen des Charakters kennen.

Die Plattform „Onlinegames Info“ bietet hier auch den direkten Login in einige Spiele ohne zusätzliche Registrierung. Dadurch braucht man nur ein Login um alles zu verwalten. Der eigene Spiel Avatar und mögliche Medaillen werden dabei automatisch von den Spielen eingetragen und erscheinen im eigenen Profil. Es wird stets an neuen Funktionen gearbeitet; sowie auch bestehende Funktionen und Features verbessert werden. Sollte einem einmal eine Funktion fehlen, kannst man in den Verbesserungsvorschlägen nachschauen, für diese abstimmen oder eigene Vorschläge einstellen. So kann man Einfluss auf die Weiterentwicklung der Site nehmen.

Wetter und MMORPG

Die Ankunft des Frühlings ist alljährlich ein Event für groß und klein. Die Sonne scheint, man kann im Park wieder grillen oder einfach Fahrrad fahren, ohne später eine Erkältung zu riskieren. Frühlingsgefühle und Freude machen sich breit. Aber Moment mal! Es gibt eine spezielle Menschengruppe, der scheint es egal zu sein, ob draußen das herrlichste Wetter regiert, es junge Hunde regnet, stürmt oder schneit. Wer sind diese Leute und was macht ihr emotionales Empfinden so unabhängig von den vorherrschenden Wetterbedingungen? Eine hormonelle Fehlversorgung oder gar ein besonderer Bekleidungstrick? Nein! Die Rede ist von den Zockern dieser Welt, den Spielern von MMORPG. Viele dieser Gamer bleiben lieber den Großteil der zwölf Monate des Jahres vor ihrem heimischen PC sitzen, um die Entwicklung ihrer virtuellen Charakter voranzutreiben, statt sich der Veränderung ihrer eigenen realen Körper zwischen Winterjacke und Sonnenbrand hinzugeben. Rollenspieler verhalten sich damit scheinbar entgegengesetzt zu allen sonst bekannten menschlichen Verhaltensweisen. MMORPG-Spieler sind frei und unabhängig – also nicht in Bezug auf eine stabile Netzverbindung einen guten Ping oder das Funktionieren von Servern, aber immerhin gegenüber solch nicht in Menschenhand liegender Phänomene wie dem Wetter. Zocker warten nicht auf Jahreszeiten, sie harren dem Release der neuesten Online Rollenspiele, der Patches und Erweiterung für MMORPG und Co.

Psychologen haben noch keine Therapie, Epidemieologen noch keine Impfung für ein solches Verhalten entdeckt. Trotz aller Ansteckungsgefahr sowie den Parallelen zur gemeinen Internetsucht, scheint dieses Verhalten jedoch weiterhin keine krankhaften Züge aufzuweisen, sondern vielmehr Charakteristika eines sogenannten „Life-Styles“ in sich zu tragen. Diesen alternativen Lebensstil, kann nur ein anderer Spieler verstehen und emotional wahrhaftig nachempfinden.  Für Lebewesen, welche nie die fantastischen Weiten eine MMORPG betreten haben, erschließt sich solch abstraktes Verhalten schlichtweg nicht. Daher ist schon aus rein soziologischer Sicht ein Abstecher in eine solche Welt voller Magie wert. Hier kann die Spezies Zocker live erlebt und erforscht werden oder auch selbst Kindheitsträume vom Fliegen und Kämpfen gegen Drachen, Orks & Götter erfüllt werden.

Wie wäre es also einmal statt dem kostspieligen Urlaub auf Mallorca oder dem Tauchkurs in Ägypten eine kleine Forschungsreise in die Welt der Onlinegames zu unternehmen? Völlig kostenlos wird hier so einiges an Spannung, Spaß und Erlebnis geboten. Komplett risikofrei, was böse Überraschungen zwecks hygienischer Zustände in Hotels anbelangt oder gar Wetterumschwünge, die Urlaubsfotos und Stimmung verhageln.